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Im Gegensatz zu den nur begrenzt vorhandenen fossilen
Ressourcen sind Nachwachsende Rohstoffe in unseren heimischen Regionen
auf dem Feld, im Wald und auf der Wiese in großer Menge vorhanden
und wachsen immer wieder nach. Dabei weisen sie eine ganze Reihe
von ökologischen und ökonomischen Vorteilen auf:
Bei der Verbrennung geben sie nur so viel Kohlendioxid
(CO2) ab, wie sie vorher aufgenommen haben, wärmen deshalb
die Atmosphäre nicht unnötig auf und leisten einen wichtigen
Beitrag zum globalen Klimaschutz.
Nachwachsende Rohstoffe sind regional verfügbar
und werden in der Regel direkt vor Ort verarbeitet und verwertet.
Somit werden unnötige Transportwege vermieden, zugleich wird
die Wirtschaftskraft in der Region und damit der ländliche
Raum gestärkt.
Unter den alternativen Energien ist das Potenzial
der Biomasse bisher nur unzureichend erschlossen, kann aber kurzfristig
mobilisiert werden - darüber sind sich Wissenschaftler und
Experten gleichermaßen einig. Bis zu einer Million Langzeitarbeitsplätze
sollen europaweit, insbesondere im Bereich der Biomasse entstehen.
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren
Energien bei der Primärenergie von 2,1% im Jahr 2000 auf 4,2%
im Jahr 2010 zu verdoppeln.
Profiteure dieser Entwicklung werden vor allem
die Land- und Forstwirtschaft sein - mehr als die Hälfte des
Kuchens soll auf diese beiden Gruppen entfallen. Die von ihnen gelieferten
Rohstoffe, wie beispielsweise Holz, Raps oder Biogas, sind das Ausgangsmaterial
für eine umwelt- und klimafreundliche Form der Wärme-
und Stromgewinnung oder für eine Nutzung als Kraftstoff in
Fahrzeugen und Traktoren.
Dabei sollen aus dieser hochwertigen Technologie
Rohstoffproduzenten und Energieerzeuger gleichermaßen Gewinn
ziehen. Überall dort, wo Energieanlagen entstehen, werden zusätzlich
Menschen benötigt, die sich um Logistik, Technik, Wartung,
Vertrieb und Kundenbetreuung kümmern. Ein neuer Industriezweig
und Dienstleistungssektor mit einem erheblichen Exportpotenzial
ist hier im Entstehen. |