Die getrennte Erzeugung von Strom in Kondensations-kraftwerken
und von Wärme in Heizkesseln ist energie-aufwendig. Ein großer
Anteil der eingesetzten Energie geht als Abwärme verloren.
Bei der gemeinsamen Strom-und Wärmeerzeugung in zentralen
Heizkraftwerken wird dagegen bereits ein Nutzungsgrad von 75 %
erreicht.
Seit Jahrzehnten werden daher Großanlagen der Kraft-Wärme-Kopplung
(KWK) als Heizkraft-werke zur Strom- und Fernwärmeversorgung
eingesetzt. Eine weitere Steigerung des Nutzungsgrades bis auf
90 % ist mit dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung in Block-Heiz-Kraft-Werken
(BHKW) zu erreichen.
Mit der BHKW-Technik wird Strom und Wärme am Ort des Bedarfs
erzeugt. Sie ist überall dort sinnvoll, wo KWK mit großen
Heizkraftwerken wegen zu hoher Verteilungskosten nicht mehr wirtschaftlich
ist, denn Übertragungsverluste entfallen.